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Forrest Naked Cake & die nackte Wahrheit.

Was soll ich sagen, ich mag dich.
So ganz allgemein. Weil ich mag wie
du tanzt und du tanzt ganz allein
und ich mag wie du dich bewegst,
mag wie du redest. Ich mag wie du gehst
und hasse, wenn du gehst.
Ich hoffe du verstehst mich.
Das ich dich mag heißt nur, dass
ich nicht weiß, wie man das anders sagt.
Ich bin nicht besonders gut in sowas,
ich kann das nicht. Ich mag dich einfach,
weil du anders als die Anderen bist.

Es ist nicht das, wonach es aussieht.
Schon aus Prinzip sing ich kein Liebeslied.
Denn dieses Lied ist nicht gut genug
und die Geigen klingen schief.
Dieses Lied ist gar kein Liebeslied.

Und ich mag, dass ich über Witze lache,
die ich nicht verstanden hab.
Einfach, weil du damit angefangen hast.
Ich könnte 100 Dinge aufzählen,
die ich an dir mag und hätte trotzdem
noch überhaupt gar nichts gesagt.
Viel zu viele Adjektive & miese Vergleiche.
Ich liebe Liebeslieder,
aber ich kann sie nicht schreiben.

Es liegt nicht am Image, liegt nicht an der Frisur ich bin nicht Robert Smith und wir sind nicht The Cure.

Es ist nicht das, wonach es aussieht.
Schon aus Prinzip sing ich kein Liebeslied.
Denn dieses Lied ist nicht gut genug
und die Geigen klingen schief.
Dieses Lied ist gar kein Liebeslied.

So sitz ich hier, mit Stift und Papier.
Alleine. Nichts funktioniert.
Was ich schreibe ist scheiße.
Banaler, austauschbarer Müll.
Morrissey hat schon all das
gesagt was ich sagen will.
Und er redet Denglisch und
kennt dich nicht mal
und ist 52 Jahre, schlussendlich egal.
Weil eigentlich, auch
wenn es peinlich ist, wollte ich nur
ein Liebeslied schreiben,
für dich.

Es ist nicht das, wonach es aussieht.
Schon aus Prinzip sing ich kein Liebeslied.
Denn dieses Lied ist nicht gut genug
und die Geigen klingen schief.
Dieses Lied ist gar kein Liebeslied.

Du kannst mir glauben sowas wollt ich nie.
Aber irgendwie ist das ein Liebeslied.
Dieses Lied ist zwar nicht gut genug
und die Geigen klingen schief.

Doch es ist und bleibt ein Liebeslied.


„Ich bin nicht besonders gut in sowas,
ich kann das nicht. Ich mag dich einfach,
weil du anders als die Anderen bist.“

… denn die nackte Wahrheit ist: weil ich nicht besonders gut in sowas bin und ich das nicht kann, back‘ ich dir lieber stundenlang einen Geburtstagskuchen damit du am Ende hoffentlich weißt: das ist doch gar kein Liebeslied.*

Dieser Geburtstagskuchen ist nämlich kein „normaler“ Geburtstagskuchen, sondern einen sogenannter Naked Cake aus dunklem Biskuit gefüllt mit Schokoladencreme, Bananen und fruchtigem Zwetschkenmarmelade, ummantelt von einer süßen Buttercreme.

Solche Naked Cakes sind mehrstöckigen Torten, die von außen fast „nackt“ und unfertig aussehen und nur von einer hauchdünnen Creme umgeben sind. Nicht nur von außen sind sie jedoch ein wahrer Hingucker, sondern auch das Innenleben gibt schon ziemlich was her und jede Torte kann nach Belieben gefüllt werden – ob mit Früchten, verschiedenen Cremen, Marmelade, Frischkäse, Nüssen oder Schokolade – erlaubt ist was schmeckt! 🙂
So kann die Torte genau auf den Lieblingsmenschen „zugeschnitten“ werden und der ganz persönlichen Geburtstagstorte steht nichts mehr im Wege. 🙂


In diesem Sinne viel Spaß beim Ausprobieren und noch mehr: viel Spaß beim Freude machen!
mara.

*oder etwa doch?!

You need:

Boden: (für 2-3 dicke Böden einer 28 cm Springform)

  • 9 Eier
  • 320 g Zucker
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • 230 g Mehl
  • 70 g Maisstärke
  • 60 g Kakaopulver
  • 2 TL Backpulver
  • Prise Salz

Füllung:

  • 250 ml Schlagobers
  • 220 g Schokolade (Vollmilch/Kochschokolade)
  • Marmelade (bei mir Zwetschkenmarmelade)
  • 2 geschnittene Bananen
  • 250 g Butter
  • 200 g Puderzucker
  • kleines Fläschchen Rum-Aroma
  • ein Schuss Milch

Dekoration:

  • Rosmarin und Thymian-Zweige
  • Schokoglasur
  • Ferrero Rocher oder Ähnliches
  • Tierfiguren
  • Spritzkerzen
  • Staubzucker

Wichtige Hilfsmittel:

  • Scharfes, großes Messer
  • Kleine Spachtel
  • Tortenheber
  • 3 Strohhalme  
  • Geduld! 🙂 (never forget: good things take time!)

How to:

Boden: Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen. Den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Die Springformen am Boden mit Backpapier auslegen. (Die Ränder unbedingt frei lassen und auf keinen Fall einfetten – ansonsten kann der Kuchen nicht gleichmäßig hoch werden.)

Eier trennen und Eiweiß zu Schnee schlagen. Langsam den Zucker samt Vanillezucker einrieseln lassen. Ist der Eischnee eine feste Masse geworden, nach und nach die Eidotter unterrühren. In einer Schüssel Mehl, Stärke, Kakaopulver und Backpulver vermengen und mit einem Sieb in mehreren Schritten unter die Ei-Masse heben. Bei diesem Schritt KEINEN Mixer verwenden, sondern langsam mit einem Schneebesen oder einer Tortenspachtel per Hand unterheben.

Die Masse nun auf drei 18 cm Springformen aufteilen und etwa 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Wenn man nur eine Form zur Verfügung hat, können die Böden auch ganz einfach nacheinander gebacken werden. Hier ist es sehr wichtig, die Ofentüre in den ersten 20 Minuten unbedingt geschlossen zu halten, da der Biskuit sonst einfällt.

Nach dem Herausnehmen mit einem Messer am Rand ausschneiden, aus der Form nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Schokocreme:  Für die Schokoladencreme den Schlagobers in einem Topf zum Kochen bringen und dann vom Herd nehmen. Die Schokolade in kleine Stücke schneiden und in den Obers einrühren. Auskühlen lassen und für mehrere Stunden im Kühlschrank erkalten lassen. Kurz vor dem Dekorieren mit einem Handmixer aufschlagen bis eine cremige, streichfähige Masse entsteht. Bei Bedarf einen Schuss Milch unterrühren.

Buttercreme: Zimmerwarme Butter, Staubzucker und Rum-Aroma mit einem Mixer aufschlagen, bis eine streichfähige Creme entsteht. Bei Bedarf einen Schuss Milch unterrühren, damit sich die Creme nachher leichter verteilen lässt.

Zusammensetzen: Zuerst die Tortenböden begradigen und jeweils in der Mitte durchschneiden, sodass etwa 4-6 kleine Böden entstehen.

Nun den ersten Boden dick mit Schokocreme bestreichen und Bananenscheiben belegen. Damit die restlichen Stöcke gut halten, verwende ich gerne 3 Strohhalme, die ich in nach der ersten Cremeschicht in den Kuchen stecke.

In dieser Reihenfolge fortfahren:  

  • Boden
  • dicke Schicht Marmelade
  • Boden
  • Schokocreme & Bananen
  • Boden
  • Marmelade
  • Boden

Den obersten Boden und den Rand der Torte dick mit Buttercreme bestreichen. Nun mit einer großen Spachtel begradigen. In diesem Video wird gezeigt, wie der Naked Cake Effekt am besten klappt:

Dekorieren: Anschließend die Schokoglasur schmelzen und die Torte oben damit bestreichen und am Rand mit Drops verschönern. Die Thymian und Rosmarin-zweige wie kleine Bäumchen in die Torte stecken und Glasur vollständig trocknen lassen.

Danach mit Staubzucker bestäuben, Ferrero Rocher und die Tiere mit einem kleinen Klecks Schokoglasuer befestigen & kühl lagern.

FERTIG! Nun kann die Torte an seinen neuen Besitzer verschenkt werden! 🙂

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